Persönlicher Jahresrückblick 2022

27 Dezember 2022 | Lebensgestaltung, Mindful at Work | 0 Kommentare

Wenn Du schon länger meine Mails liest, dann weißt Du, dass ich am Jahresende gerne Rückschau halte, um das vergangene Jahr bewusst abzuschließen. Und dann ganz bereit zu sein für das Neue.

Es ist ein schönes Ritual, sich die Fülle des Erlebten bewusst zu machen. Dankbar zu sein. Die Geschenke des Lebens zu würdigen und zu sehen, welche Träume sich realisiert haben.

Auch, welche Umwege oder Herausforderungen das zu Ende gehende Jahr bereithielt. Und welche Schlüsse ich daraus ziehe und wie ich diesen begegnet bin.

Vielleicht kann Dich mein Jahresabschlussritual zu einer kleinen persönlichen Rückschau inspirieren.

Hier sind die 10 Fragen, die ich mir stelle:

1. 2022 in einem Wort. Was ist für Dich der rote Faden des abgelaufenen Jahres, der alles zusammenfasst? Wie lautet Dein Wort für 2022?

2. Was willst Du von diesem Jahr in das neue mitnehmen? Erlebe, dass Du das „Ergebnis“ aller Erfahrungen dieses vergangenen Jahres bist.

3. Was war NEU in 2022? Was hast Du Neues erlebt oder zum ersten Mal getan?

4. Deine 3-4 schönsten Erlebnisse

5. Was hast Du aufgehört oder losgelassen?

6. Was hat Dich überrascht?

7. Welcher Moment hat Dich am meisten berührt?

8. Dein Lieblingszitat des Jahres?

9. Was war Dein größtes Learning in 2022?

10. Wofür bist Du dankbar?

 

Hier sind meine Antworten:

  1. Mein Wort für 2022:

Horizonterweiterung. In diesem Jahr habe ich meinen Horizont im wahrsten Sinne des Wortes und auch im übertragenen Sinn erweitert – durch Reisen, Neues (kennen)lernen, Seminare und Weiterbildung, Begegnungen, Gespräche, neue Perspektiven, Inspiration…

 

  1. Was will ich von diesem Jahr in das neue mitnehmen?

Meine Neugier, Begeisterungsfähigkeit und Spontaneität. Und das Vertrauen, dass immer wieder die „richtigen“ Dinge, Themen und Menschen auf mich zukommen und ich „geführt“ werde im Leben. Das Hören auf meine Intuition. Die Lebensfreude!

 

  1. Was war NEU in 2022? Was habe ich Neues erlebt oder zum ersten Mal getan?

Im Februar bin ich zum ersten Mal an die Algarve gereist und habe das Hinterland der Algarve erkundet. Und war am südwestlichsten Zipfel (Festland-)Europas.

Im Mai bin ich auf Einladung eines Freundes nach Marseille gereist. Marseille, die Calanques, Cassis waren zwar nicht neu für mich, aber einige Dörfer im Luberon, die ich noch nie zuvor besucht hatte, und auch die Ile de Pomègues, zu der wir mit dem Boot rausgefahren sind.

Im Juli habe ich erstmals Venedig besucht, das schon lange auf meiner Liste stand. Und war total begeistert. Eine wunderschöne, einzigartige Stadt.

Anschließend habe ich erstmals eine Woche lang an einem spannenden Seminar auf dem Metaforum Sommercamp für Trainer, Coaches und Berater im schönen Kloster San Marco in Abano Terme teilgenommen – auch das war eine Premiere, die mir sehr gefallen hat. Und danach habe ich die alte Universitätsstadt Padua zum ersten Mal besichtigt, was ich ebenfalls sehr empfehlen kann. Von dort ging es weiter an den Gardasee, wo ich schöne Tage mit Freunden verbracht und viel Neues gesehen und erlebt habe.

Während ich das schreibe, merke ich, dass in 2022 eine ganze Menge neu war: Bücher, die ich gelesen habe, Filme, die ich zum ersten Mal gesehen habe, Menschen, die ich kennengelernt habe, Orte, an denen ich zum ersten Mal war, wie beispielsweise ein richtig gutes Seminarhotel in Burgaltendorf bei Essen. Oder Workshops und (Online-)Trainings, die ich zum ersten Mal gehalten habe. Viele neue Schulungs- und Seminarteilnehmer:innen, denen ich neben einigen bekannten Gesichtern zum ersten Mal begegnet bin.

Als Fan lebenslangen Lernens habe ich im Herbst selbst eine neue nebenberufliche Ausbildung begonnen: den Diplom-Lehrgang „Relationale Unternehmensführung und Change“ bei Dr. Sonja Radatz am IRBW Institut für Relationale Beratung und Weiterbildung in Wien.

 

  1. Meine 3-4 schönsten Erlebnisse

Ein berufliches Highlight war u. a. das 2-tägige Teamtraining, das ich im August in einer Loge des Fußballstadions von Borussia Mönchengladbach durchgeführt habe. Mit Nutzung der Außentribüne und exklusivem Blick auf den grünen Rasen. Teilnehmende waren das Büroteam und der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens. Mein Auftraggeber war der Ansicht, dass auch Teamarbeit ja eine „Mannschaftsleistung“ sei, bei der jede/r Einzelne seine Kompetenzen einbringt, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Insofern hat er einen wirklich passenden Ort für diesen Team-Workshop ausgesucht. 🙂

Im Juni habe ich mit einer tollen Gruppe von Frauen ein Wochenende in einer mongolischen Jurte auf dem Land verbracht. Am Abend sich draußen um das Feuer zu versammeln, gemeinsam zu essen, zu lachen und Spaß zu haben genauso wie tiefgreifenden Austausch und berührende Momente, all das war eine wunderbare Erfahrung.

Weitere schöne Erlebnisse:

Eine Mountainbike-Tour auf 1.500 Metern Höhe auf El Hierro und danach im Endorphinrausch bei strahlendem Sonnenschein über die kurvenreiche gewundene Höhenstraße ins Tal gesaust.

Der Besuch der Cappella degli Scrovegni in Padua mit den herrlichen Fresken von Giotto.

Die Partys auf dem Metaforum Sommercamp, Tanzen unterm Sternenhimmel in lauer Sommernacht – Allegria pur!

 

  1. Was habe ich aufgehört oder losgelassen?

Den Plan, regelmäßig alle 14 Tage einen (inspirierenden und gehaltvollen) Newsletter zu versenden. Manchmal will das Leben einfach etwas anderes von uns als das, was wir auf unserer To do-Liste stehen haben. 😉

Und zuweilen kommt so geballt viel auf uns zu, dass wir Prioritäten setzen müssen. Ich war mit Arbeit und Aufträgen so eingespannt, dass ich den Anspruch an mich selbst, regelmäßig auch noch zu bloggen und meinen E-Mail-Newsletter rauszusenden, einfach loslassen musste.

Wie Du siehst, mache ich aber weiter. Ich schreibe in meinem eigenen Rhythmus, wenn es passt und ich etwas mitzuteilen habe. Das kann phasenweise unregelmäßig sein, ich bleibe aber dran. Versprochen.

 

  1. Was hat mich überrascht?

Dass auch wenn Corona und globale Krisen uns kräftig durchgerüttelt haben und wir in einer Zeit disruptiven Wandels und der ständigen Unsicherheit leben, das Leben dennoch immer wieder eine Menge Chancen bereithält und für gute Gelegenheiten sorgt. Du musst nur offen bleiben und die Gelegenheiten wahrnehmen und auch ergreifen. 2022 war ein Jahr der Fülle und Erweiterung für mich. Rückblickend ein richtig gutes Jahr – das hatte ich so kaum erwartet.

 

  1. Welcher Moment hat mich am meisten berührt?

Es fällt mir in diesem Jahr sehr schwer, einen Moment von den vielen als herausragend herauszugreifen. Es war sicher einer der Momente der wahrhaftigen Begegnung – mit (einem) anderen oder auch ein tiefer innerer Moment der Stille und des Gegenwärtigseins. Ein Moment des Innehaltens, der Erkenntnis oder der gegenseitigen Inspiration. Vielleicht war es das intensive Gespräch mit dem Schweizer Abenteurer, Alpinisten und Bergsteiger, der mir in einem Restaurant am Meer begegnet ist und der auf sehr authentische Weise von Grenzerfahrungen in seinem Leben berichtete.

Was ist jemandem wirklich wichtig? Wofür brennt und geht er – trotz aller Gefahren und Rückschläge? Welche Träume wurden gelebt oder wollen noch gelebt werden? Was bedeutet es, intensiv zu leben? Austausch zu diesen und ähnlichen Fragen finde ich immer wieder sehr spannend.

 

  1. Mein Lieblingszitat des Jahres?

„The unknown is where all outcomes are possible.“
Sei immer wieder bereit, in das Unbekannte aufzubrechen.

Und noch ein Zitat, das mich in diesem Jahr beeindruckt hat:

„Wir entscheiden selbst, wann es weh tut.“ (Der Schlusssatz im Film „Pferde stehlen“, Literaturverfilmung des Romans von Per Petterson.)

 

  1. Was war mein größtes Learning in 2022?

Wenn Du Dich auf das Unbekannte einlässt, kann trotz sorgfältigster Vorbereitung viel Unvorhergesehenes geschehen. Zum Beispiel kann sich eine Anfrage von Trainings, Coaching und Teamentwicklung als kompletter Change Prozess entpuppen. Hinter dem freundlichen Auftrag von Vater und Sohn, die gemeinsam im Unternehmen des Vaters und Inhabers tätig sind, kann sich ein heftiger Generationenkonflikt verbergen.

Meine Learnings:

Konflikte zu adressieren, sobald sie wahrgenommen werden, bringt Klarheit.

Go with the flow. Von Menschen, die nicht reflexionsbereit oder -fähig sind oder deren Art und Weise zu kommunizieren einfach nicht passt, darf man sich auch wieder trennen.

 

  1. Wofür bin ich dankbar?

Für all die Fülle, die ich erleben durfte. Für die vielen schönen Momente, Erlebnisse, Gespräche und Begegnungen. Für die Reisen und die Menschen in meinem Leben. Die Stunden des Genießens und Feierns, der Gemeinsamkeit. Aber auch für die stillen Stunden der Besinnlichkeit und inneren Einkehr. Für die Natur, in der ich immer wieder auftanke. Dafür, dass ich meine Berufung leben darf. Für alles, was gut gelungen ist. Für meine Kundinnen und Kunden, Coachees und Teilnehmenden – ich lerne stets auch mit und von Euch.

Nicht zuletzt bin ich sehr dankbar, dass ich gesund bin; in diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit. Anfang Dezember musste ich mit grippeähnlichen Symptomen drei Tage lang das Bett hüten. Auch wenn die Infektion glimpflich verlaufen ist und ich mich relativ schnell wieder erholt habe, hat sie mich daran erinnert, dass nichts selbstverständlich ist.

Und jetzt bist Du dran – wenn Dich das ankickt. Viel Freude bei Deinem persönlichen Jahresrückblick.

Schreib mir gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag, welche Frage Dich am meisten inspiriert hat.

Welche Frage hast Du vermisst?

Ich wünsche Dir einen guten Abschluss dieses Jahres – ohne mit den Dingen zu hadern, die Du Dir vielleicht anders gewünscht hättest.

In wenigen Tagen beginnt ein niegelnagelneues Jahr, das Du nach Herzenslust gestalten darfst und in das Du Deine Wünsche und Visionen wie Samen einpflanzen kannst. Viel Gestaltungsfreude dabei!!

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